30. FOBI in München Jubiläumsausgabe am Puls der Zeit

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Die Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie feiert Jubiläum: Vom 6. bis 10. Juli 2026 lädt die 30. FOBI Dermatologinnen und Dermatologen aus Klinik und Praxis nach München ein. Unter dem Motto „Fortbildung neu gedacht!“ erwartet die Teilnehmenden ein vielseitiges Programm mit aktuelle

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Mit der 30. Auflage knüpft die FOBI an ihre langjährige Tradition als eine der bedeutendsten dermatologischen Fortbildungsveranstaltungen im deutschsprachigen Raum an. Während die ersten beiden Kongresstage am 6. und 7. Juli ganz im Zeichen praktischer Kurse stehen und in der Klinik für Dermatologie und Allergologie der LMU München stattfinden, folgt vom 8. bis 10. Juli das wissenschaftliche Hauptprogramm im Internationalen Congress Center München (ICM). 

Bereits zum Auftakt richtet sich der „Resident’s Day“ gezielt an Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten und widmet sich dem „letzten Schliff vor dem Facharzt“. Ergänzt wird das zweitägige Kursprogramm unter anderem durch Angebote zur Sonographie der Haut und Subkutis, zur Dermatohistologie, Dermatochirurgie, chronischen Wundversorgung sowie durch den traditionellen Laserschutzkurs. Die hohe Nachfrage zeigt bereits im Vorfeld das große Interesse an der Jubiläumsausgabe der FOBI. Nach Angaben der Veranstalter sind einzelne Kurse bereits nahezu ausgebucht. 

Aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Themen 

Im wissenschaftlichen Hauptprogramm greifen die Plenarsitzungen zahlreiche aktuelle Entwicklungen des Fachgebiets auf. Themen wie pädiatrische Dermatologie, dermatologische Onkologie, Allergologie und Urtikaria, operative und ästhetische Dermatologie sowie dermatologische Infektiologie stehen ebenso auf dem Programm wie neue Therapeutika bei entzündlichen Hauterkrankungen. Mit der dritten Braun-Falco-Gedächtnisvorlesung und der Sitzung „Hot Topics“ setzt die FOBI zudem besondere Akzente zum Jubiläumskongress. Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre bietet die Session „What’s New 2024–2026“. Parallel zu ausgewählten Plenarsitzungen finden erneut praxisorientierte Update-Sitzungen statt. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem Psoriasis, Autoimmunerkrankungen, Haar- und Kopfhauterkrankungen, operative Dermatologie, Ekzemerkrankungen sowie dermatologische Onkologie in der Praxis. 

Die Nachmittage des Kongresses legen traditionell den Schwerpunkt auf konkrete Fragestellungen aus dem dermatologischen Alltag. In den Sitzungen zum „Praktischen Krankheitsmanagement“ werden unter anderem moderne Tumortherapien, Psychosomatik, digitale Dermatologie, Vitiligo, genetische Hautkrankheiten, STI, Photodermatologie sowie wirtschaftliche und gesundheitspolitische Herausforderungen der ambulanten Versorgung behandelt. Auch Themen wie Medizinische Versorgungszentren und Investorenstrukturen, neue GOÄ-Regelungen oder Hybrid-DRGs finden dabei ihren Platz. 

Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Workshops und Hands-On-Kurse. Neben ästhetischer Dermatologie, Dermatoskopie und Dermatohistologie stehen unter anderem innovative bildgebende Verfahren, Trichoskopie, Phlebologie, operative Techniken und Notfallsituationen in der Dermatologie im Fokus. 

 

ar/BVDD

 

Weitere Informationen: www.fortbildungswoche.de