Photodynamische Therapie

Praxismanagement

Photodynamische Therapie

Der EBM stellt eine abschließende Gebührenordnung dar, in der die PDT nicht aufgeführt ist.

In einzelnen Fällen können Krankenkassen ihren Patienten diese Leistung gemäß einer GOÄ-Rechnung erstatten. Ein Arzt ist jedoch nicht dazu verpflichtet, einen Befundbericht zu schreiben, da er die Patienten nicht im vertragsärztlichen Sektor behandelt. Die Krankenkasse ist hier kein Vertragspartner. Sollte der Patient einen Befundbericht erbitten, kann ihm dieser nach GOÄ mit der Ziffer 70 oder 75 (je nach Inhalt) in Rechnung gestellt werden. Ob der Patient dieses Geld dann auch von seiner Kasse erstattet bekommt, ist eine andere Frage, die am besten vorher geklärt wird.

Es ist ratsam, dem Patienten nicht unaufgefordert einen Befundbericht zuzuschicken. Wird man von der Kasse um einen solchen gebeten, kann ihr natürlich eine GOÄ-Rechnung gestellt werden. Dies sollte allerdings vorher am besten schriftlich vereinbart werden.

Zusammengefasst: es gibt keine vertragsärztlichen Pflichten, wenn keine vertragsärztliche Tätigkeit ausgeübt wurde.

Die PDT ist keine GKV-Leistung, da der GBA darüber nicht entschieden hat. Sie gehört also zu den IGeL-Leistungen. Aus diesem Grunde ist Metvix nicht auf Kassenrezept zu verordnen.

Eine Splittung von privater und gesetzlicher Abrechnung ist nicht möglich.

 

Der BVDD empfiehlt die Abrechnungsvorschläge der Bundesärztekammer von 2002 , Deutsches ÄrzteBlatt vom 18.01.2002:

- photodynamische Behandlung von Hautläsionen analog Nr.566 GOÄ (500 Pt), bis zu zweimal im Behandlungsfall, zusätzlich Ersatz von Auslagen für die pro Patient verbrauchte photosensibilisierende Substanz nach § 10 GOÄ,

- Erstellung eines Behandlungsplanes für die dermatologische photodynamische Therapie analog Nr.5800 GOÄ, einmal im Behandlungfall (250 Pt),

- Zuschlag zu der Leistung analog Nr. 5802 (200 Pt), für zwei weitere Bestrahlungsfelder bei ausgedehntem Befund,

 

- Zuschlag analog Nr.5803 (100 Pt) für jedes weitere Bestrahlungsfeld,

- daneben GOÄ 209 für Auftragen des Photosensibilisators sowie GOÄ 200 (Okklusionsverband) und GOÄ 530 (Kaltpackung, fakultativ).




Einverständniserklärung des Patienten bei IGe-Leistung:

 

 


Name des Patienten:  -------------------------------------------------------------------