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„Hamburger Michel“ setzt bundesweites Zeichen gegen Ausgrenzung

Am 29. Oktober ist Welt-Psoriasistag

HAMBURG/LEICHLINGEN – „Aufklären. Helfen. Verändern. Gemeinsam ein SICHTBARES Zeichen setzen!“ Das fordern der Deutsche Psoriasis-Bund und die Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V.. Mit zwei Aktionen, wollen beide in Hamburg aktiv werden, um auf die Belastungen durch eine chronische Hauterkrankung hinzuweisen.

Am Abend des 16. Oktober wird in Hamburg die St. Michaelis Kirche, volkstümlich "Hamburger Michel" genannt, bunt erstrahlen. Am Vorabend des Welt-Psoriasistages, am 28. Oktober, findet in der Laeiszhalle dann eine öffentliche, kostenfreie Patientenveranstaltung mit informativen Vorträgen zu verschiedenen Hauterkrankungen statt. Unterstützt werden diese Aktionen auch von „Bitte berühren“, der bundesweiten Aufklärungs- und Informationskampagne zur Schuppenflechte (Psoriasis).

Hintergrund: Patientenselbsthilfeorganisationen und Hautärzt(inn)e(n) haben sich zusammengeschlossen, um die Öffentlichkeit aufzuklären, Vorurteile abzubauen, falsche Ansichten zu korrigieren und um der Stigmatisierung hauterkrankter Menschen entgegenzutreten. Mit dabei ist auch das Psoriasis-Praxisnetz Süd-West. Gemeinsam wollen sie den erkrankten Menschen Mut machen, nicht aufzugeben und sich (wieder) regelmäßig behandeln zu lassen. Gerade bei entzündlichen Hauterkrankungen besteht die Gefahr, dass sich weitere schwere Begleiterkrankungen entwickeln. Nicht nur für die Schuppenflechte gibt es aber inzwischen neue, effektive Therapien. Eine bessere medizinische Versorgung von Hauterkrankten ist schon heute möglich.

Unter www.psoriasisnetz.de organsiert das gleichnamige Patientennetz darüber hinaus online bundesweit Treffen von Schuppenflecht-Betroffenen. Kontakt: Claudia Liebram  – vorherige Registrierung erforderlich.  

Mehr dazu auf den Websites von "Bitte berühren", der Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. und des Deutschen Psoriasis Bundes (DPB).

 

red/BVDD