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Bundesärztekammer und KBV informieren zum neuen Datenschutz

Hinweise und Empfehlungen im Überblick

BERLIN - Ab dem 25. Mai 2018 gelten in der Europäischen Union die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und in Deutschland ergänzend ein neues Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Um Ärztinnen und Ärzte über die Neuerungen zu informieren und bei der schweigepflicht- und datenschutzgerechten Gestaltung von Praxis- und Arbeitsabläufen zu unterstützen, haben die Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung zwei Dokumente entwickelt.

Die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union gilt vom 25. Mai 2018 an. Zusammen mit dem im Juli 2017 neu gefassten Bundesdatenschutzgesetz erfolgte eine grundlegende Neuordnung des Datenschutzrechts in Deutschland. Diese datenschutzrechtlichen Bestimmungen sind auch für Ärztinnen und Ärzte relevant. Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben deshalb ihre Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis aktualisiert und ergänzt.

Wegen punktueller Gesetzesänderungen im Bereich der ärztlichen Schweigepflicht infolge des Geheimnisschutz-Neuregelungsgesetzes vom November 2017 ist zudem der Abschnitt zur "Schweigepflicht" des Papiers überarbeitet worden. Begleitend zu den „Hinweisen und Empfehlungen“ bietet die Checkliste "Datenschutz-Check 2018" eine Hilfestellung. Sie benennt die wichtigsten Aspekte zum neuen Datenschutzrecht und gibt Ärztinnen und Ärzten eine Prüfliste zur Einhaltung des Datenschutzrechts an die Hand.

Die beiden Dokumente können hier abgerufen werden:

Datenschutzcheck 2018: Was müssen Arztpraxen angesichts der neuen Vorschriften zum Datenschutz tun?

Hinweise und Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis

 

Nach Informationen der BÄK