Patienten schätzen Applikation in Gelform

Pressemitteilung

Fixkombination bleibt die Therapie der Wahl

MÜNCHEN – Eine empirische Studie zur äußerlichen Behandlung der leichten bis mittelschweren Plaque-Psoriasis hat die aktuelle Versorgungslage unter die Lupe genommen und die Empfehlungen für die Initial- und Erhaltungstherapie aktualisiert.

Viele Patienten sind von einer leichten bis mittelschweren Plaque-Psoriasis betroffen und können meist topisch therapiert werden. Zur Langzeittherapie liegen nur wenige Daten vor. Dies spiegelt sich auch in den deutschen Leitlinien wieder.(1)

Daher untersuchte das Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP) unter Leitung von Prof. Dr. med. Augustin die Versorgungslage der topischen Langzeittherapie in Deutschland. (2) Es wurden 681 Fragebögen ausgewertet: Hierbei zeigt sich ein leitliniengerechtes Verordnungsverhalten, da topische Vitamin-D-Analoga bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis zum festen Repertoire der Dermatologen gehören. 62,2% von ihnen beginnen die Therapie mit einer durchschnittlichen Dauer von fünf Wochen mit der fixen Kombination aus Vitamin D-Analoga und Betamethason und schließen eine Vitamin D-Monotherapie an (s. Abb.1).