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Gezielt nah dran an der praktischen Arbeit

DDG kompakt & praxisnah bietet mehr für Niedergelassene

STUTTGART – Erstmals kümmern sich BVDD und Deutsche Dermatologische Gesellschaft gemeinsam um einen Kongress, wenn es vom 2. bis 3. März 2018 in der Stuttgarter Liederhalle heißt: „DDG kompakt & praxisnah“. Mit dem neuen Konzept werden wissenschaftliche Themen deutlich stärker unter praktischen Aspekten beleuchtet.

„Wir wollen für die Teilnehmer ein Format entwickeln und anbieten, das maßgeschneidert auf die Tätigkeit des Niedergelassenen ist“, erläutert BVDD-Präsident Dr. Klaus Strömer das neue Konzept. Zum einen werden dabei seinen Worten nach praxisrelevante Themen von wissenschaftlicher Seite so aufbereitet, dass sie nutzbar für den Alltag werden. Zum anderen spielen mit sozialpolitischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Inhalten ökonomische Aspekte einer Arztpraxis eine starke Rolle.

„Mit diesem Konzept, das nun erstmals von beiden Gesellschaften gemeinsam gestaltet wird, vermitteln wir kompakt und praxisnah das Wissen, das Praxisinhaber für den medizinischen und unternehmerischen Erfolg brauchen“, ist Strömer überzeugt. Gleichzeitig soll das Veranstaltungsformat auch dabei helfen, ein noch besseres Verständnis der Abläufe in Klinik und Praxis zu vermitteln.

„Diese Tagung ist der Auftakt für eine enge Zusammenarbeit mit dem BVDD, die die Deutsche Dermatologie in eine im wahrsten Sinne des Wortes kompakte Zukunft der Fortbildungsgestaltung führen soll“, freuen sich DDG-Präsidentin Prof. Leena Bruckner-Tuderman und DDG-Generalsekretär Prof. Tilo Biedermann. Schon jetzt habe der BVDD einen wichtigen Input in diese Veranstaltung gegeben.

Die zukünftigen Veranstaltungen „kompakt & praxisnah“ sollen dann gemeinsam organisiert und gestaltet werden. In Stuttgart erwarten die Teilnehmer neben drängenden Themen aus der Praxis „natürlich auch bewährte Formate vergangener Tagungen“, versichert Biedermann. So werden acht thematisch geordnete Workshops in drei kompakten Modulen zentrale Themen der Dermatologie bearbeiten. Dazu zählen unter anderem das beliebte Facharztwissen für Assistenten, ein Live-Operationskurs, ein Update zu Ästhetik und Lasermedizin, aber auch ein Workshop zur Nutzung neuer Medien in Praxis und Klinik, bei dem gezeigt wird, was rechtlich und technisch möglich ist.

Darüber hinaus wird die Bad Cannstatter Hautklinik an beiden Tagen eine Diaklinik präsentieren und damit den Rahmen für die Plenarsitzungen am Freitag und Samstag bilden. „Das Spannungsfeld zwischen Klinik und Praxis mit seinen Versorgungsanforderungen und Besonderheiten wird jeweils neben den Aspekten Diagnostik und Therapie im Vordergrund stehen“, so Bruckner-Tuderman. Dabei steht die klassische Dermatologie im Mittelpunkt: „Der Patient mit chronisch-entzündlichen Dermatosen“, „Der gefäßkranke Patient“, „Der onkologische Patient“ oder „Der schwer zu behandelnde Patient“ geben die Themenblöcke ebenso vor wie „Der Patient zwischen Praxis und Politik“.

„Auch wenn nicht gleich alle drängenden Themen im ersten Anlauf in Stuttgart bearbeitet und noch nicht alle Chancen einer guten Zusammenarbeit in Klinik und Praxis genutzt werden können, wollen wir versuchen, in den kommenden Jahren auch die Schnittstellen durch gute Kenntnisse des jeweils anderen Bereiches kontinuierlich weiter zu verbessern“, blickt BVDD-Präsident Strömer in die Zukunft des neuen Fortbildungsformates.

Mehr Informationen unter www.derma.de

 

 

wha/BVDD