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Fortbildung am Wahlsonntag

Bis zu 25 CME-Punkte sind möglich

BERLIN – Der Fortbildungswille der Fachgruppe ist ungebrochen: Vom 22. bis 24. September findet in der Bundeshauptstadt die „dermapraxis 2017“ statt – und damit am Wochenende der Bundestagswahl. Während das Land den Atem anhält, feilen die Dermatologen an ihrer Qualifikation.

Der „Kongress für ambulante Dermatologie“ wendet sich in erster Linie an niedergelassene Hautärzte, zugleich aber auch an das medizinische Fachpersonal. Die mehr als 300 Teilnehmer kommen überwiegend aus Berlin, Brandenburg und den umliegenden Bundesländern in Berlin zusammen. Dabei soll „die Breite des Faches möglichst umfassend im Programm abgebildet werden“, so Tagungspräsident Dr. Thomas Stavermann, „und darüber hinaus in Kursform eine praktische Anleitung zu alten und neuen Selbstzahlerleistungen, zum Lasern, zu Fillern, zur Auflichtmikroskopie, zum Microneedling und zur Mykologie geboten werden.“

Um den Teilnehmern neue Entwicklungen aus dem je eigenen persönlichen Interessengebiet nahebringen und den Austausch mit Experten in kleiner Runde ermöglichen zu können, werden zahlreiche Vorträge zu unterschiedlichen Themengebieten angeboten. Dass der Abschlusstag am Sonntag zugleich Wahlsonntag ist, stört den Berliner Dermatologen nicht – im Gegenteil: „Die Gesundheitspolitik wird noch am Vortag ein Thema sein. Schließlich stehen gleich nach der Wahl wichtige Weichenstellungen an – etwa zur Einführung einer neuen GOÄ, und – je nach Wahlausgang – auch zur Zukunft der privaten Krankenversicherung“, sagt Stavermann, Vorsitzender des Berliner BVDD-Landesverbandes.

Im Rahmen der geforderten CME-Fortbildung können bei der 15. Auflage der „dermapraxis“ bis zu 25 Punkte erworben werden. Im übrigen setzt das im Vorjahr bereits runderneuerte Konzept auch 2017 wieder auf parallele Sessions. „So kann jeder Teilnehmer das für sein persönliches Praxisprofil passende Fortbildungsprogramm noch individueller zusammenstellen“, erläutert Stavermann, der mit einem weiter steigenden Zustrom von Dermatologen aus ganz Deutschland rechnet.

Das Themenspektrum der „dermapraxis berlin 2017“ reicht von Akne und Allergologie über Berufsdermatologie und Biosimilars bis hin zu Innovationen bei chronisch entzündlichen Hauterkrankungen. Aber auch das Praxismanagement, Social Media, Teledermatologie und Fragen der Praxisgründung und Niederlassung haben wieder einen festen Platz im Programm.

Etwas Besonderes ist zudem der Tagungsort: Das „Umweltforum Auferstehungskirche“ an der Pufendorfstraße bietet Raum für über 400 Teilnehmer und mit einem attraktiven Außenbereich ideale Möglichkeiten, mit den anderen Teilnehmern der Tagung ins Gespräch zu kommen. Highlight der über 100 Jahre alten ehemaligen Kirche ist jedoch der 450 Quadratmeter große und 17 Meter hohe Saal mit umlaufenden Galerien und einer Orgel.

Mehr Infos und Onlineanmeldung unter www.dermapraxis-berlin.de

 

blu/BVDD